Schalten per Knopfdruck, das ist für die meisten Triathleten und Radsportler bisher nur ein schöner Traum. Zu teuer waren bisher die elektronischen Schaltsysteme von Campangolo und Shimano. Doch mit dem neuen Athena Electronic Power Shift (EPS) Antriebssystem punktet Campangolo gleich doppelt. Zum einen wird eine erschwingliche Schaltgruppe angeboten, die zum anderen als Elffach-Schaltung für unterschiedlichste Strecken-Profile geeignet ist.

Gleiche Technik, neuer Preis
EPS ist der Einstieg Campagnolos in die elektronischen Welt des Radsports. Die Antriebssysteme Super Record EPS und Record EPS stellte Campangolo bereits zu Beginn der Saison 2012 der Öffentlichkeit vor. Nun geht das italienische Unternehmen einen Schritt weiter und präsentiert mit der Athena EPS das erste Antriebssystem mit elektronischer Übertragung für Jedermann.
Campagnolo verspricht die gleichen Funktionen wie bei den Systemen Super Record EPS und Record EPS, nur die verwendeten Materialien und der Preis sollen sich nach Herstellerangaben unterscheiden.
Während bei den zwei Record Antrieben die Bauteile hauptsächlich aus Carbon sind, ist bei dem Athena EPS Antrieb Aluminium der Hauptbaustoff. Die Komponenten der Athena EPS und der Record EPS sollen freilich nicht kompatibel sein. Beim Preis für die neue Schaltung deutete Campangolo bereits an, eine elektronische Schaltung für Jedermann anzubieten.
Besonders interessant dürfte dabei sein, dass auch die Athena eine Elffach-Schaltung ist. Mit einer Kassette kann also ein recht breites Strecken-Profil abgebildet werden.
Die Bestandteile der Athena EPS im Überblick
Athena EPS im Praxistest
Fotos: Campagnolo


