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Ironman Hawaii 2012: Jetzt wird’s heiß – Volcanoes National Park

4. Oktober 2012 von Ralph Schick

Langsam wird die Spannung fühlbar und wir haben uns gedacht, dass wir etwas Passendes in das nächste Türchen unseres Adventskalenders für Triathleten hineinpacken müssen. Etwa zweieinhalb Autostunden im Süd-Osten von Kona findet man auf Big Island den Volcanoes National Park. Der Nationalpark befindet sich passenderweise auf dem aktivsten Vulkan der Erde, dem Kilauea.


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Der Kilauea stößt nach wie vor flüssige Lava über unterirdische Röhren, den sogenannte Pipes in den Pazifik aus und läßt dabei die größte Insel von Hawaii, Big Island weiter wachsen. Der Besuch im Volcanoes National Park lohnt sich für alle Hawaii-Besucher, weil er zum einen die Entstehung der Inseln von Hawaii dokumentiert und zum anderen die ganze schöpferische Kraft aber auch die Zerstörungskraft der Vulkane offenbart.

Menschen (r) am Rand der Caldera

Krater zum Greifen nah

Das Besucherzentrum des Volcanoes National Parks befindet sich direkt neben der Caldera, dem Krater des Kilauea. Wenn man am Rand dieses Kraters steht, wird man sich der ganzen Größe und Gewalt dieses Vulkans bewusst. Die Caldera mißt nämlich ca. fünf Kilometer im Durchmesser und ist ca. 165 Meter tief. Nur schwer kann man sich vorstellen, wie heftig die Explosionen gewesen sein müssen, die diesen Krater geschaffen haben. Bei geringer Vulkan-Aktivität werden Wandertouren quer durch die Caldera angeboten.

Überall im Park treten Dämpfe aus dem Boden aus, die ganz offensichtlich die vulkanische Aktivität dokumentieren. An manchen Stellen kann man auch ganze Schwefelbänke beobachten, die sich beim Austritt der Dämpfe am Gestein ablagern.

Gewaltige Kraft der Natur sichtbar

Bei der Fahrt vom Besucherzentrum zum Meer kann man betrachten, wo die Lava über Straßen, Häuser und Autos geflossen ist. Unterhalb des Vulkans am Meer kann man sich aus sicherer Entfernung die Eintrittsstelle der Lava ins Meer anschauen. Insbesondere bei Nacht ist dieses Schauspiel empfehlenswert.

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