Andrej Heilig:
Aus Alltag Sport machen
Ganz entscheidend ist auch der Grundsatz weniger zu jammern und einfach mehr zu machen. Fast jeder beklagt sich doch dass er zu wenig Zeit zum Training hat, holt die Brötchen dann aber doch mit dem Auto. Aber auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Die fünf, zehn oder zwanzig Minuten zum Bäcker kann man hervorragend für ein kurzes Training der Schrittfrequenz beim Laufen nutzen, oder zum Radfahren mit einem Bein, um den runden Tritt zu schulen.
Anschließend vielleicht ein paar Einbein-Sprünge zur Rumpfstabilisation. Das bringt bei sonst normalem Training oftmals mehr als noch eine lange Rad- oder Laufeinheit. Ihr dürft halt nur den Aufwand des Umziehens nicht scheuen oder euch ständig über das verdammte Mistwetter beklagen.
Also gut, dabei möchte ich es erstmal belassen. Ich habe noch mehr als ein Dutzend weiterer Möglichkeiten auf der Zunge, aber irgendwann muss ja mal Schluss sein. Überdenkt einfach mal eure üblichen Abläufe und macht euch auf die Suche nach den versteckten zwei bis drei Stunden, die jeder von uns noch in Reserve hat. Ich selbst dachte schon vor fünf Jahren ich hätte jetzt endgültig alles ausgeschöpft, aber Jahr für Jahr geht doch noch mal ein bisschen mehr. Eine spannende Reise wünscht euch.
Euer Andrej Heilig
> Andrej Heilig – Trainierst Du noch oder regenerierst Du schon






