Andej Heilig –
Scheibchenweise
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So geschah es mir eben am Heiligabend wieder einmal, denn ich hatte folgende Idee:
Morgen ist doch der 25.12., da könntest du doch 25 x 12 Bahnen schwimmen! Neuer persönlicher Rekord!
Na ja, wie gesagt, ich musste es dann auch tun… 25 x 12 x 25 m = unglaubliche 7,5 km – am Stück.
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass mich der Bademeister nicht mit Gewalt aus dem Becken geholt hat, um mich vor mir selbst zu schützen…
Wie ich es trotzdem überlebt habe? Genau darum geht es hier eigentlich. Hätte ich einfach von 1 bis 300 durchgezählt, dann hätte sich zwischen meinem Verstand und dem Wasser sicher ein Lösungsgleichgewicht eingestellt.
25 x 12 in verschiedenen Formen sind da mental doch etwas leichter zu verarbeiten. Und so verhält es sich auch mit vielen anderen Trainingseinheiten: dem langen Lauf, der langen Radeinheit, den 12 x 400 m auf der Bahn. Was auf den ersten Blick unmöglich oder Furcht erregend erscheint, ist heruntergebrochen auf kleine Portionen weitaus leichter zu bewältigen.
Am besten denkt ihr immer erstmal nur bis zur ersten Hälfte, denn danach geht es ja schon wieder „nach Hause“. Also in Gedanken erstmal nur die ersten 120 km abstrampeln, bevor ihr euch an die zweiten 120 macht. Oder die 12 x 400 auf 6 x 400 + 6 x 400 aufteilen usw.
Für die langen Läufe und Radfahrten eignen sich dabei besonders „Out & Back“-Strecken, denn da müsst ihr den halben Weg ganz einfach wieder zurück :-).
Wie auch immer ihr es letztlich löst- das Wichtigste ist: denkt auch mal verrückt – und dann handelt danach! Ob ich das am 31.12. auch so handhabe? – hmmm, der Gedanke an den 01.01. erscheint mir momentan doch verlockender. Denn auch Pause muss sein :-).
Euer Andrej Heilig
> Andrej Heilig – Trainierst Du noch oder regenerierst Du schon?






