Ihr habt es nicht mit starkem Wind und die Hitze ist auch nicht euer Freund? Ihr hofft auf moderate Bedingungen am Renntag auf Hawaii? Dann solltet ihr besser schon beginnen, Madame Pele in euer Abendgebet einzuschließen. Denn die Hawaiianische Göttin ist Herrin über Vulkane, Feuer, Blitz und Wind.

Zahlreiche Mythen ranken sich um Madame Pele, die im Halemaʻumaʻu Krater am Gipfel des Mount Kilauea leben soll.
Madame Pele verzeiht keinen “Diebstahl”
Für alle Triathleten und Nicht-Triathleten, die an Glück, Pech oder ähnliche Umstände glauben: Vor eurer Heimreise solltet ihr sicher gehen, dass kein Lavastein oder -sand in eurem Koffer den Weg nach Hause antritt. Der Diebstahl von Madame Peles Eigentum wird euch der Legende nach nämlich nicht gut bekommen. So berichten zahlreiche „Diebe“ von anhaltenden Pechsträhnen und senden reumütig ihre Mitbringsel an die eigens eingerichtete PO Box zurück. Für den Fall der Fälle: Lava Rock Return P.O. Box 699, Volcano, HI 96785.
Allen betete, opferte und siegte
Ihr glaubt nicht an Legenden? Mark Allen, sechsmaliger Sieger des Ironman Hawaii, hatte bis zum Jahr 1989 mit anhaltendem Pech bei den jährlichen Weltmeisterschaften zu kämpfen. In diesem Jahr trat er dem Rennen nach eigenen Aussagen mit einer anderen Einstellung entgegen: Am Abend zuvor besuchte er die kleine Kirche am Rande der Laufstrecke, brachte Opfergaben dar, bat um die Gnade der Götter – und siegte vor Dave Scott.
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Fotos: triathlon.de


