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22. Austria Triathlon Podersdorf: Überraschungssieg durch Andreas Fuchs

30. August 2009 von Christian Friedrich

austria-triathlonTrotz unwirtlicher Wetterbedingungen und wütendem Neusiedlersee nahmen am 29.8. um 7.30 Uhr über 1000 Triathleten entweder die 3, 8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad und den anschließenden Marathonlauf in Angriff bzw. versuchten sich auf der ebenfalls angebotenen Halbdistanz.


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Nachdem kurzfristig über ein Verschieben des Starts nachgedacht wurde, entschlossen sich Veranstalter Kurt Mitschko und sein Team doch dafür, pünktlich zu starten.

Erst nachdem der erste Schwimmer, Favorit Alexander Frühwirth, den Schwimmbewerb knapp unter einer Minute bewältigt hatte, beruhigte sich zumindest der Regen, Wind und Wolken erschwerten nach wie vor den Bewerb, was jedoch kaum einen der Athleten davon abhielt, sich auf die 180 Radkilometer zu machen. Frühwirth musste seine Führung relativ bald an den jungen Nikolaus Wihlidal abgeben, der sich lange Zeit auch an dieser Position behaupten konnte, nach etwas mehr als der Hälfte der Distanz jedoch vom späteren Sieger Andreas Fuchs abgelöst wurde.

Fuchs beeindruckte durch eine nahezu unglaubliche Radleistung. Trotz stürmischem Wind absolvierte er die 180 Kilometer in 4:34 Stunden und sorgte damit bei den unzähligen Zuschauern für Begeisterung. Lokalmatador Rainer Fuhrmann rollte derweil das Feld von hinten auf. Nach einer eher mäßigen Schwimmleistung von 1:16 Stunde gelang es ihm aufgrund des zweitbesten Radsplits, schon vor dem Marathon den Grundstein für seinen späteren zweiten Gesamtrang zu legen. Einzig der Däne Bjarne Moller konnte sich unter die starken Österreicher mischen.

Die Entscheidung sollte auf die Laufstrecke vertagt werden. Rainer Fuhrmann lieferte eine packende Aufholjagd und kam bis auf 7 Minuten an den Steirer Fuchs heran. Trotz schnellstem Marathon in 2:55 Stunden konnte er Sieger Fuchs (8:53 Stunden) nicht mehr einholen, belegte aber am Ende den zweiten Platz. Nikolaus Wihlidal kämpfte tapfer und finishte schließlich als Gesamtfünfter in 9:07 Stunden. Damit verlor er Platz drei in der Österreichischen Staatsmeisterschaft an Alexander Frühwirth, der mit der zweitbesten Marathonzeit seine für ihn eher dürftige Radleistung wettmachen konnte.

Bei den Damen siegte die Österreicherin Bettina Zelenka in 10:33 Stunden, 11 Minuten vor Constance Mochar, ebenfalls aus Österreich. Dritte wurde die Slowakin Kristina Lapinova. Zelenka und Mochar lieferten sich bis zum Schluss ein ausgeglichenes Duell um die Staatsmeisterschaft, das erst auf der Laufstrecke zugunsten von Zelenka entschieden werden konnte.

Die 22. Auflage des Austria Triathlon war nicht nur ein Rekord was die Starterzahl betrifft, sondern darüber hinaus auch noch ein weiterer Beweis für die professionelle Arbeit von Veranstalter Kurt Mitschko und seiner Crew. Tausende nasse aber zufriedene Zuseher sowie Athleten werden das mit Sicherheit bestätigen.

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